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2025

EMOTIONAL

Ausstellung von kunstaspekt


Haus der Kunst Baden

6.–22. März 2026

Eröffnung Do, 6.3., 19 Uhr

Welche Emotionen spielen bei der Entstehung eines Kunstwerkes für uns eine Rolle? Mit unseren Werken wollen wir dazu beitragen, unterschiedliche Emotionen auf unterschiedliche Weise wahrzunehmen - angefangen von Freude und Aufregung, über Angst und Mut, bis hin zu Enttäuschung, Wut und Scham. Auch ist die Farbwahl ist ein wesentliches Element, um Emotionen im Kunstwerk widerzuspiegeln. 

Gemälde, Skulpturen, Objekte, Installationen, Fotos und Zeichnungen haben die Fähigkeit Emotionen zu wecken, die sowohl universell als auch individuell sind. So wird die Liebe wird oft als ein stark emotionales Gefühl wahrgenommen. Menschen erleben Liebe durch eine Vielzahl von positiven Emotionen wie Freude, Glück, Geborgenheit und Aufregung. Welche Gefühle entstehen bei den Betrachtern? Spüren sie möglicherweise die beabsichtigte Stimmung der KünstlerInnen? 

Kunst ist nicht nur ein visuelles Erlebnis – sie ist eine emotionale Reise, die unsere tiefsten Gefühle wecken kann und jenseits von Worten kommuniziert.


Kuratorin: Christine Todt

DAYDREAM AND NIGHTMARE

Jahresausstellung 2025 von kunstaspekt und Gäste

17.10. – 2.11.2025

Galerie im Turm

Eröffnung: Donnerstag 16.10.2025, 19 Uhr 

Begrüßung: Dagmar Stelzer und Christine Todt - Kuratorinnen


Einführung: Panto Trivkovic, Leiter der Sektion Fotografie der Berufsvereinigung Bildender Künstler Österreichs


Eröffnung: Bgm. a. D. Erika Adensamer



Tage der Offenen Ateliers: 18. und 19. 10. 2025, 14 bis 18 Uhr



Artist talk Moderation Mag. Gabriele Baumgartner (Kunsthistorikerin)

2.11., 16: 30 Uhr

anschließend Finissage


Die Themen Daydream and Nightmare  bieten einen eindringlichen Rahmen für die Auseinandersetzung in der bildenden Kunst. Künstlerinnen und Künstler nutzen ihre Konzepte, um  sowohl persönliche als auch gesellschaftliche Themen zu erforschen und darzustellen. 

Daydream kann in der Kunst eine Flucht aus der Realität  symbolisieren und eine Sehnsucht nach einer besseren, friedlicheren  Welt. Diese Werke drücken Hoffnung und Idealismus aus. Sie bieten einen Kontrast zur oft düsteren Wirklichkeit und geben Raum für positive  Visionen und Vorstellungen. 

Nightmare Darstellungen hingegen spiegeln die dunklen, beunruhigenden Aspekte der menschlichen Erfahrung wider. Diese Kunstwerke sind oft intensiv und verstörend und visualisieren Ängste und Traumata. Sie können auch gesellschaftliche Albträume und Missstände aufgreifen und die Betrachter dazu anregen, sich mit schwierigen Themen  auseinanderzusetzen. Für viele Frauen wird der Tagtraum zum Alptraum, wenn er zu Gewalt in der Beziehung und letztendlich auch zum Femizid führen kann. 

Als spezifisches Thema in der bildenden Kunst beleuchtet die extreme Gewalt gegen Frauen und die gesellschaftlichen Strukturen, die diese Taten ermöglichen oder verharmlosen. Durch die Integration dieser Themen in die bildende Kunst entsteht eine tiefe emotionale Resonanz, die Betrachter zum Nachdenken und Handeln anregen soll. Solche Kunstwerke können als starke soziale Kommentare  dienen, die auf die Notwendigkeit von Veränderung und Gerechtigkeit  hinweisen und eine Plattform für die Stimmen der Betroffenen bieten.

BLUE MOODS

Die Farbe Blau und ihre assoziative Kraft

Zwei Kunstvereine – kunstaspekt und der KünstlerInnenbund St. Pölten – präsentieren in einer inspirierenden Kooperation die Ausstellung BLUE MOODS.  Eine Kooperation mit Mehrwert!

Galerie im Turm


Eröffnung: Donnerstag 21.8.2025, 19 Uhr

Begrüßung: Christine Todt – Obfrau von kunstaspekt
Einführung: Leopold Kogler - Präsident des Landesverbandes der N.Ö. Kunstvereine
Eröffnung: Prof. Hans Hornyik
Musik: TIMAY (Handpan Player)
Kuratorinnen: Eva Bakalar und Brigitte Saugstad


KUNST:WERK St.Pölten
Linzerstraße 16 - Löwenhof, St.Pölten

23.8 bis 7.9.2025


Eröffnung: Freitag 22.8.2025, 19 Uhr

Begrüßung: donhofer. - Obmann des St. Pöltner Künstlerbundes
Einführung: Carl Aigner - Kunsthistoriker
Eröffnung: Mag. Thomas Pulle – Leiter des Stadtmuseums St. Pölten
Musik: TIMAY (Handpan Player)


Die Auseinandersetzung der beteiligten KünstlerInnen zweier verschiedener Kunstvereine mit einem gemeinsamen Thema ist besonders  reizvoll. Zusätzliche Impulse bringen eingeladene internationale Gäste. Unterschiedliche Zugänge, Ausdrucksformen und Perspektiven nutzen die  emotionale und kulturelle Kraft der Farbe Blau, um komplexe Zustände des  menschlichen Geistes auszudrücken, von introspektiven Reflexionen bis  hin zu universellen Gefühlen. Den Besuchern wird ein Raum der  kontemplativen Erfahrung geboten, in dem die Farbe Blau als Medium der  Kommunikation und des emotionalen Austauschs dient.  Blau fungiert als eine Art psychologischer Raum, in dem Sehnsucht,  Melancholie, aber auch Hoffnung und Freiheit miteinander verschmelzen.  


BALANCE

Michael Bottig und Jonas Fliedl

Galerie im Turm

19.9. bis 5.10.2025

Vernissage: Donnerstag, 18.9.2025 um 19 Uhr

Begrüßung: Christine Todt

Einführung: Die Künstler

Eröffnung: Frau Mag. Susanne Stokreiter-Strau


Balance heißt, Ausgewogenheit zwischen  unterschiedlichen Bereichen zu finden. So sind es figurative Elemente  und abstrakte Ausdrucksformen, welche die Pole bilden, die die beiden  Künstler in ihren Arbeiten in Balance zu halten trachten.


Michael Bottig:
1955 in Wien geboren lebt seit 1976 in Baden. Nach dem  Studium bei Rudolf Hausner an der „Bildenden“ unterrichtete er  Kunsterziehung und später Informatik.  Balancehalten heißt in dieser Ausstellung für mich, einen Ausgleich  zwischen Altem und Neuem finden, Bilder und somit Themen  gegenüberstellen und dadurch neue Zugänge finden. Die Balance bewusst aufgeben heißt nun auch - und das betrifft vorrangig  die Kunst - auf eine klare Position zu verzichten. Kunst hat die  Aufgabe zu polarisieren, die Balance zu verlieren und sich auf eine  Seite zu begeben. Dysbalance bedeutet die Abweichung vom Normalen, ist also die Grundlage  von Kunst. Die künstlerische Dysbalance ermöglicht die Abweichung von  der Natur, von scheinbar naturgegebenen Umständen, die sozialpolitisch  den Diskurs über Normen eröffnet. Ob die Gestaltung der gezeigten Arbeiten mit einer Mischung aus Gemaltem  und Gespachteltem, Geformtem und Geklebtem, Natürlichem und  Plastifiziertem, Gezeichnetem und Geschriebenem eher dys- oder  ausbalanciert erscheint, bleibt letztlich dem Standpunkt der  Betrachtenden anheimgestellt.

Jonas Fliedl
Geboren in Klagenfurt am Wörthersee. Absolvierte 2019 das Studium für  Malerei & Grafik in der Klasse von Ursula Hübner an der  Kunstuniversität Linz. Seine Arbeiten zeigen intime Momentaufnahmen, die in einen  spannungsvollen Dialog mit Szenen des öffentlichen, urbanen Raums  treten. Gegensätze wie Traum und Wirklichkeit, Sichtbares und  Unsichtbares, Abstraktion und Gegenständlichkeit spielen dabei eine  zentrale Rolle. Auf den ersten Blick wirken die Malereien wie stille  Darstellungen von Interieurs – ruhige, harmonische Orte, die eine  Atmosphäre von Geborgenheit und Vertrautheit vermitteln. Doch bei  näherer Betrachtung stören subtil eingearbeitete Elemente aus dem  urbanen Raum diese Idylle: Gleiskörper, Baustellen, öffentliche  Verkehrsmittel – Orte, die eher mit Unruhe oder Stress assoziiert sind.  So kippt der geschützte Innenraum in eine diffuse Zwischenwelt aus  vertrauter Intimität und rauer, teils menschenfeindlicher Außenwelt. Die  Perspektiven in den Bildern wirken oft entrückt oder widersprechen  gewohnter räumlicher Logik: Architekturfragmente schweben, Raumordnungen  lösen sich auf. Diese bewusste Verzerrung erzeugt eine traumähnliche  Atmosphäre und verwischt die Grenzen zwischen privat und öffentlich,  real und imaginär.

JULIUS W. CHROMECEK
DANIEL NUDERSCHER

Galerie im Turm

13.6 bis 29.6.2025


Vernissage: 12.6.2025 um 19 Uhr

Begrüßung: Christine Todt

Einführung: Die Künstler

Eröffnung: StR Michael Capek, MA MA MAS BEd.

Julius W. Chromecek
Aus der Erschütterung über die eigene Unfähigkeit, tatsächlich etwas  gegen den Verfall der Natur unternehmen zu können, entstand die Serie  200 Versuche, die Welt zu retten, Baryt-Abzüge im Format 40 mal 30  Zentimeter. Es handelt sich um Aufnahmen von fallenden Blättern - die  Herausforderung bestand darin, den Auslöser im richtigen Moment zu  drücken.  Dabei wurde bewusst eine analoge Aufnahmetechnik gewählt, sie führt zu  zahllosen Fehlversuchen bei der Aufnahme von so schnell fallenden  Objekten – die darzustellende Hilflosigkeit spiegelt sich also im  Aufnahmeprozess wider. Schließlich waren an die 200 Versuche nötig, um rund zwölf brauchbare  Aufnahmen zu erhalten – wie meist in Julius` Arbeiten ergeben sich  „schöne“ Bilder, deren ernster – und tatsächlich unschöner - Hintergrund  sich dem/der Betrachter:in erst auf den zweiten Blick eröffnet.   Julius W. Chromecek, geboren 1963 in Wien, lebt und arbeitet  freischaffend als Fotograf ebenda, präsent in nationalen und  internationalen Ausstellungen sowie in den Bereichen Tanz,  elektronischer Musik und Performance. Mitglied im Künstlerhaus Wien  (Bereichskoordinator für Audio-visuelle Medien), Reflektor Books  (Artistic Advisory Board) und IG Bildende Kunst.

Info/Links:
Julius Werner Chromecek
www.julius-werner.at

Daniel Nuderscher
Tactile Memory / Pain, 2021 - ongoing Haptische Erinnerung ist ein wenig präsentes Thema. Diese Serie ist der  Versuch, haptische Erinnerungen in Objekten zu manifestieren wobei nicht  nur das Ergebnis, sondern auch der Prozess der Fertigung der Skulpturen  sich bis zu einem gewissen Grad mit dem Erleben auseinandersetzt.  Tactile Memory ist eine Serie, die nicht nur / Pain, also Schmerz  darstellt. Weitere Kapitel der Serie sind in Bearbeitung. Skulpturen die  Einladen, angegriffen zu werden und angegriffen werden dürfen, eine  Sensibilisierung der haptischen Wahrnehmung und ein spürbarer Kontrast  zu Handybildschirmen und Tastaturen.  Daniel Nuderscher arbeitet mit einer Vielzahl an künstlerischen  Ausdrucksformen wie Fotografie, Bildhauerei, Lichtinstallationen, Film  und Animationsfilm, Text, Malerei, Visuals und Land Art. Er lebt und  arbeitet in Niederösterreich. Zentrale Themen seiner künstlerischen  Arbeit sind Sicherheit und Nähe in zwischenmenschlichen Beziehungen, die  Interaktion zwischen Menschen aber auch Objekten und Materialien.

Info/Links:
Daniel Nuderscher
www.danielnuderscher.com
instagram: @portraithanoi,  @danielnuderscher
+43 6503308036

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