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Jahr davor
2026
Jahr danach

WINDOW, A SPACE FOR THE GAZE
Grenzüberschreitende Austauschausstellung des slowenischen Kunstvereins Društvo likovnih umetnikov Kranj und kunstaspekt Baden
Galerie im Turm
12. – 28.6. 2026
Vernissage / Odpiranje: Donnerstag, 11.6.2026 um 19 Uhr
Begrüßung / Pozdrav: Marc Haltmeyer
Einführung /Uvod: Meta Šolar, Likovno društvo Kranj
Eröffnung / Odpiranje: GR Dr. Eileen-Emilia Neugebauer
Die Gesellschaft der Bildenden Künste von Kranj besteht aus fast 50 Mitgliedern, die in den Bereichen Malerei, Skulptur, Objekt, Grafik, Fotografie, Installation und neue Medien tätig sind. Seit 2012 organisiert sie das internationale Festival der Bildenden Künste mit über 120 Mitgliedern aus der ganzen Welt. Weiters verfolgt die Gesellschaft der Bildenden Künste von Kranj Ziele in bezug auf visuelle Kultur, strebt danach den hohen künstlerischen Standards gerecht zu werden und ermöglicht eine qualitätsvolle Präsentation von Kunst und Autoren im nationalen und internationalen Raum. Ihre Galerie befindet sich im Rathaus der Stadt Kranj.
Window, the Space of the Gaze
Inspiriert vom historischen Konzept des Gemäldes als „Fenster“, das auf Leon Battista Alberti zurückgeht, untersucht die Ausstellung, wie sich dieses Motiv von einem Darstellungsmittel zu einem kritischen und symbolischen Element in der modernen und zeitgenössischen Kunst entwickelt hat. Heute wird das Fenster als Grenze und Übergangspunkt verstanden: Zwischen Innen und Außen, Sichtbarem und Verborgenem, Betrachter und Betrachtetem.
Die ausgestellten Werke reflektieren Wahrnehmung, Präsenz und die Wandelbarkeit der Realität und laden die Betrachter dazu ein, nicht nur zu überdenken, was sie sehen, sondern auch wie sie es sehen.

Künstler*innen
Bagrat Arazyan, Mitja Bokun, Brut Carniollus, Boge Dimovski, Domen Dimovski, Nataša Druškovič, Klementina Golija, Irena Gayatri Horvat, Lojze Kalinšek, Peter Marolt, Brigita Požegar Mulej, Miha Perčič, Dragoljub Rakinič, Jana Seliškar, Lučka Šparovec, Klavdij Tutta, Kaja Urh, Maja Zaplotnik

MURPHY'S LAW
kunstaspekt und Gäste
Galerie im Turm
15. – 31.5.2026
Eröffnung Do, 14.5., 19 Uhr
Begrüßung: Dagmar Stelzer, Kuratorin
Einführung: Ing. Panto Trivkovic, Leiter der Sektion Fotografie der BV der Bildenden Künstler Österreichs
Eröffnung: Bezirkshauptmann Ing. Mag. Christian Pehofer
Murphy’s Law – „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen“ – beschreibt auf humorvolle Weise die Unvorhersehbarkeit des Lebens. In der bildenden Kunst wird dieses Prinzip häufig aufgegriffen, um den Umgang mit Zufall, Fehlern und Kontrollverlust zu thematisieren.
Viele Künstlerinnen und Künstler sehen das Scheitern nicht als Problem, sondern als Teil des schöpferischen Prozesses. Auch in der Modernen und Konzeptkunst spielt der Zufall eine zentrale Rolle. Künstler lassen Prozesse geschehen, die sich nicht vollständig kontrollieren lassen. Damit verwandeln sie das Risiko des Scheiterns in eine Form von kreativer Freiheit. KünstlerInnen erleben häufig, dass ein Farbspritzer ungewollt, ein Strich ungeplant plötzlich zu neuen kreativen Möglichkeiten führt. Zahlreich sind die Bespiele in der Geschichte der Kunst.
Murphy’s Law erinnert in der Kunst daran, dass Perfektion eine Illusion ist. Es fordert dazu auf, den Moment des Unvorhersehbaren zu akzeptieren – als etwas, das Kunst lebendig, echt und menschlich macht. So wird aus dem, was „schiefgeht“, oft das, was am meisten berührt.
Kuratorin: Dagmar Stelzer

Künstler*innen:
Ingrid Biberschick, Sylvia Galos, Monika Herschberger, Maria Hoffmann, Inge Leonhartsberger, Uta Leucht, Jutta Müller, Eva Posch, Michaela Steinacher, Dagmar Stelzer, Christine Todt, Andrea Zwazl-Edler
Gäste: Kurt Müllner, Panto Trivkovic

CODE
Gastausstellung vom Verein raumgreifend
Galerie im Turm
10. – 26. April 2026
Eröffnung Do, 9.4., 19 Uhr
Begrüßung: Christine Todt
Einführung: Krassimir Kolev in Vertretung von Dalia Blauensteiner, Kuratorin und Obfr. raumgreifend
Eröffnung: HR Dr. Ernst Schebesta
Unser Leben wird zunehmend digitaler – und mit ihm die Kunst. Unter dem Titel „CODE“ präsentieren Künstlerinnen und Künstler des Kremser Vereins raumgreifend Werke, die sich mit dem technologischen Wandel auseinandersetzen. Die Ausstellung wirft Fragen auf: Wie entwickelt sich die moderne Kunst weiter? Was erwartet das Publikum künftig in Galerien? Bevorzugen wir KI-generierte Werke oder die klassische Malerei? In der Galerie im Turm zeigen 29 Vereinsmitglieder ein breites Spektrum von digitalen Fotografien über die Installation „Cloud“ bis hin zur traditionellen Malerei.
Hinweis für Besucher: Um die Werke in ihrer Gesamtheit zu erleben, wird eine QR-Code-App auf dem Smartphone benötigt.
Kuratorin: Dalia Blauensteiner

Künstler*innnen
Agnes Ehrenberger, Alexander Curtis, Alexandra Kittel-Völkl, Anne - Marie Ambrozy, Anton Ehrenberger, Astrid Hofstätter, Christian Gmeiner, Dalia Blauensteiner, Evi Benesch, Friederike Grühbaum, Gabriele Ebmer, Heide Thurner, Heinz Körner, Helmut Slezak, Helmut Maria, Hugo Kraft, Jochen Sengseis, Karin Böhm, Karl-Heinz Schreiner, Krassimir Kolev, Majulie Hofer-Gmeiner, Martha Platzer, MUX, Petra Kral, Susanne Kompast, Susanne Schober, Tania Berger

PURPLE RAIN
18 Positionen der Kunstvereine NÖ
Stadtmuseum St. Pölten
DOK Niederösterreich
Prandtauerstraße 2, 3100 St. Pölten
26. Juni 2026 –16. August 2026
Vernissage: 26. Juni, 17 Uhr
Christine Todt vertritt unseren Verein kunstaspekt bei dieser Ausstellung. Sie zeigt die Serie: PRIDE PARADE #6, Grafit- und Buntstift auf Leinen, 100 x 80 cm
Alternierend dazu hängen 2 Tülltaschen, die unverzichtbare Accessoires sind.
Im sexuellen Kontext kann die Farbe Lila unterschiedliche Bedeutungen haben, die oft mit der Verbindung von Weiblichkeit und Männlichkeit verbunden sind.


BLACK & WHITE
Grenzüberschreitende Austauschausstellung von kunstaspekt
Mala Galerija, Kranj /Slovenien
12.8.–12.9.2026
Vernissage: 11.8.2026, 19 Uhr
In der zeitgenössischen Kunst bleibt der Einsatz von Schwarz und Weiß eine kraftvolle, bewusste Entscheidung, die über die reine Ästhetik hinausgeht. Künstler nutzen diese Reduktion auf diese Nicht-Farben, um die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche zu lenken, Dualitäten zu erforschen und starke emotionale oder konzeptuelle Aussagen zu treffen.
Ohne die Ablenkung durch Farbe richtet sich die Aufmerksamkeit auf die grundlegenden visuellen Elemente. Dies ermöglicht eine intensive Auseinandersetzung mit Komposition, Kontrast, Licht und Schatten.
Die Schwarz-Weiß-Ästhetik gilt als zeitlos und elegant; sie erzeugt Dramatik und bringt Werke hervor, die sich von flüchtigen Farbtrends abheben.
Die anhaltende Relevanz dieses Stils zeigt, dass das Fehlen von Farbe die Ausdruckskraft nicht einschränkt, sondern im Gegenteil vertieft und erweitert.

Künstler*innen:
Sylvia Galos, Marc Haltmeyer, Herwig Prammer, Christine Todt, Ernst Wittkowski

EMOTIONAL
Ausstellung von kunstaspekt
Haus der Kunst Baden
6.–22. März 2026
Eröffnung Do, 6.3., 19 Uhr
Welche Emotionen spielen bei der Entstehung eines Kunstwerkes für uns eine Rolle? Mit unseren Werken wollen wir dazu beitragen, unterschiedliche Emotionen auf unterschiedliche Weise wahrzunehmen - angefangen von Freude und Aufregung, über Angst und Mut, bis hin zu Enttäuschung, Wut und Scham. Auch ist die Farbwahl ist ein wesentliches Element, um Emotionen im Kunstwerk widerzuspiegeln.
Gemälde, Skulpturen, Objekte, Installationen, Fotos und Zeichnungen haben die Fähigkeit Emotionen zu wecken, die sowohl universell als auch individuell sind. So wird die Liebe wird oft als ein stark emotionales Gefühl wahrgenommen. Menschen erleben Liebe durch eine Vielzahl von positiven Emotionen wie Freude, Glück, Geborgenheit und Aufregung. Welche Gefühle entstehen bei den Betrachtern? Spüren sie möglicherweise die beabsichtigte Stimmung der KünstlerInnen?
Kunst ist nicht nur ein visuelles Erlebnis – sie ist eine emotionale Reise, die unsere tiefsten Gefühle wecken kann und jenseits von Worten kommuniziert.
Kuratorin: Christine Todt

Künstler*innen
Ingrid Biberschick, Elfi Friesenbichler, Sylvia Galos, Traude Haslauer, Uta Maria Langer, Liane Jelinek, Eva Posch, Herwig Prammer, Christine Todt, Ernst Wittkowski, Brigitte Weiler, Andrea Zwazl-Edler

QUIT NATURE
Nester und andere Schlupfwinkel
Eine Ausstellung über Schutz, Zuflucht und Naturräume.
Galerie im Turm
21. 8. – 6. 9. 2026
Vernissage: Donnerstag, 20. August 2026, 19 Uhr
Wie finden Tiere, Pflanzen und Menschen Rückzugsräume in einer sich rasant verändernden Umwelt? „Nester und andere Schlupfwinkel“ widmet sich den filigranen und oft unscheinbaren Orten der Natur, die Schutz und Geborgenheit bieten. Die Ausstellung versammelt Werke aus Malerei, Skulptur, Installation und Fotografie, die Nistplätze, Verstecke und andere Rückzugsräume thematisieren. Sie erzählen von Anpassung, Schutz, Überleben und Fortbestand – und lenken den Blick auf die empfindlichen Lebensräume, die durch Klimawandel und Umweltbelastung bedroht sind. Die Besucher werden eingeladen, die Schönheit und Fragilität dieser Orte wahrzunehmen und über unsere Verantwortung für den Erhalt der Natur nachzudenken.
quit nature KUNST-NATUR-MENSCH
Verein zur Vernetzung von Kunst, Wissenschaft, Technologie, Naturschutz und Gesellschaft
Instagram: @quit.nature

Künstler*innen:
Alexandra Uccusic, Anita Steinwidder, Bruno Pisek, Christiane Spatt, crackthefiresister, Fria Elfen, Greta Znojemsky, Susanne Guzei-Taschner