MURPHY'S LAW

kunstaspekt und Gäste
Galerie im Turm
15. – 31.5.2026
Eröffnung Do, 14.5., 19 Uhr
Murphy’s Law – „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen“ – beschreibt auf humorvolle Weise die Unvorhersehbarkeit des Lebens. In der bildenden Kunst wird dieses Prinzip häufig aufgegriffen, um den Umgang mit Zufall, Fehlern und Kontrollverlust zu thematisieren.
Viele Künstlerinnen und Künstler sehen das Scheitern nicht als Problem, sondern als Teil des schöpferischen Prozesses. Auch in der Modernen und Konzeptkunst spielt der Zufall eine zentrale Rolle. Künstler lassen Prozesse geschehen, die sich nicht vollständig kontrollieren lassen. Damit verwandeln sie das Risiko des Scheiterns in eine Form von kreativer Freiheit. KünstlerInnen erleben häufig, dass ein Farbspritzer ungewollt, ein Strich ungeplant plötzlich zu neuen kreativen Möglichkeiten führt. Zahlreich sind die Bespiele in der Geschichte der Kunst.
Murphy’s Law erinnert in der Kunst daran, dass Perfektion eine Illusion ist. Es fordert dazu auf, den Moment des Unvorhersehbaren zu akzeptieren – als etwas, das Kunst lebendig, echt und menschlich macht. So wird aus dem, was „schiefgeht“, oft das, was am meisten berührt.
Kuratorin: Dagmar Stelzer
Künstler*innen:
Ingrid Biberschick, Sylvia Galos, Monika Herschberger, Maria Hoffmann, Liane Jelinek, Inge Leonhartsberger, Uta Leucht, Jutta Müller, Michaela Steinacher, Dagmar Stelzer, Christine Todt
Gäste: Kurt Müllner, Panto Trivkovic
